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Steirische Harmonika Hlavacek Bb/Eb/Ab, gebraucht
1.300,00 €
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Produktinformationen "Steirische Harmonika Hlavacek Bb/Eb/Ab, gebraucht"
neuwertige Harmonika von Hlavacek, gebaut bei Delicia, wenig gespielt
3-reihig mit 3 Halbtöne, starkes Tremolo
B/Es/As (Bb/Eb/Ab)
2 Mollbässe
Baujahr 1993
Allgemein sehr guter Zustand
- Wachs neuwertig
- Balg sauber und dicht
- mit Riemen und Koffer
Das Tremolo kann gerne gegen Aufpreis von 200,00 € angepasst werden.
Keine Gewährleistung, wenn keine Reparatur dazugebucht wird!!!
Verkauf im Kundenauftrag
Grifftabelle gibt es auf Anfrage.
Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig)
Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind.
Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
| Bässe: | 12 Bässe |
|---|---|
| Diskant (Tasten/Knöpfe): | 37 Knöpfe |
| Farbe: | braun |
| Herstellungsland und -region: | Tschechien |
| Instrument: | Steirische Harmonika |
| Knopfreihen: | 3 Reihen |
| Stimmung: | B/Es/As |
Wichtige Informationen können hier eingesehen und heruntergeladen werden.
Die Marke Hlaváček blickt auf eine über 130-jährige, bewegte Geschichte zurück, die von handwerklicher Pionierarbeit, Weltkriegen und Verstaatlichung geprägt ist.
Die Gründung durch Josef Hlaváček
1894
Der Instrumentenbauer Josef Hlaváček beginnt in der böhmischen Stadt Louny mit der Produktion der ersten tschechischen Heligons (Heligonkas). Die Instrumente zeichnen sich rasch durch ihre hervorragende Qualität und den tiefen, warmen Klang aus, der durch die Verwendung hochwertiger Stimmplatten erzielt wird.
Expansion und die „Selbstlernschule“
Um 1900
Hlaváček-Harmonikas gewinnen auf Ausstellungen zahlreiche Preise und werden zum Exportschlager. Um den Verkauf anzukurbeln, veröffentlicht Hlaváček eine eigene Harmonikaschule zum Selbstunterricht, die er den Instrumenten beilegt – ein genialer Marketing-Schachzug. Später zieht ein Teil des Betriebs nach Prag um.
Die Blütezeit
1910–1930er
Die Firma fertigt nun auch modernere, dreireihige chromatische Akkordeons und erreicht jährliche Produktionszahlen von 500 bis 600 Stück. Nach dem Tod von Josef Hlaváček führt sein Sohn Bohumil Hlaváček (1897–1986) das Erbe fort. Die tschechischen Heligonkas von Hlaváček, aber auch von Konkurrenten wie Josef Kebrdle (gegründet 1920 in Hořovice), erlangen weltweiten Ruhm.
Verstaatlichung im Kommunismus
1948
Mit der Machtübernahme der Kommunisten in der Tschechoslowakei werden alle privaten Instrumentenbauer zwangsweise verstaatlicht. Die Werkstätten von Hlaváček, Kebrdle und anderen werden im staatlichen Großbetrieb Harmonika Hořovice (später bekannt als Delicia) zusammengefasst. Die Marke Hlaváček bleibt jedoch als geschätzte Modellreihe für diatonische Harmonikas im Sortiment erhalten.
Zusammenbruch und Rettung der Marke
2004–2005
Nach dem Ende des Sozialismus und der darauffolgenden Privatisierung gerät das Nachfolgeunternehmen Bohemia Musico-Delicia in finanzielle Schieflage; die Produktion wird kurzzeitig eingestellt. Im Jahr 2005 übernimmt die Familie von Zdeněk Koutný den Betrieb. Sie reanimieren die traditionsreichen Marken Delicia und Hlaváček erfolgreich und setzen auf handwerkliche Fertigung im tschechischen Hořovice.
Heutige Produktion
2005-heute
Heute werden neue Harmonikas unter dem Namen Hlaváček von der tschechischen Traditionsfirma DELICIA Accordions s.r.o. in Hořovice (Tschechische Republik) gebaut.
| Diskant | 37 Knöpfe |
| Chöre | 3 |
| Bässe | 12 |
| Mollbässe | ja, 2 |
| Gehäuse | Holz |
| Gewicht | 6,55 kg |
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