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Steirische Harmonika Jamnik GCFB, gebraucht
Ein handbemaltes Unikat aus den Gründerjahren des südsteirischen Harmonikabaus Dieses ganz besondere Exponat unseres Online-Museums ist ein echtes Stück lebendige Zeitgeschichte: Es handelt sich um eine der ersten vierreihigen Steirischen Harmonikas, die in der Werkstatt von Hermann Jamnik in Handarbeit gefertigt wurden. Die Identität des Instruments ist unverkennbar: Die einzigartige, kunstvolle Bauernmalerei auf dem Holzgehäuse und die charakteristischen Gehäusedetails weisen dieses Instrument zweifelsfrei als frühes Meisterwerk aus dem Hause Jamnik aus. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Steirische Harmonika (4-reihig) Herkunftsland: Österreich (Sulztal an der Weinstraße, Südsteiermark) Stimmung: G / C / F / B (Klassische, sehr vielseitige Stimmung) Diskant: 44 Knöpfe, 3-chörig aufgebaut Bass: 15 Bässe Gehäuse: Massives Holzgehäuse mit traditioneller, handgemalter Bauernmalerei Maße: 44 x 20,5 x 36 cm Optische und akustische Besonderheiten Die einzigartige Bauernmalerei: Jedes dieser frühen Instrumente wurde durch die individuelle florale Bemalung zu einem echten Einzelstück. Diese traditionelle Handwerkskunst verleiht der Harmonika einen unnachahmlichen, rustikalen Charme. Klang und Innenleben: Jamnik-Harmonikas sind weltweit für ihren kraftvollen, kernigen und zugleich unglaublich feinen Klang bekannt. Ein Blick in das Innere des Instruments offenbart die kompromisslose Präzision: Die Stimmplatten auf den Holzstimmstöcken sind meisterhaft eingewachst und optimal auf eine leichte Ansprache und hervorragende Stimmstabilität ausgelegt. Die Geschichte dahinter: Vom neugierigen Kind zum Meisterbauer Die Entstehung der Marke JAMNIK ist eng mit der leidenschaftlichen Lebensgeschichte ihres Gründers Hermann Jamnik verbunden: Die erste zerlegte „Ziach“ Die Faszination für das Instrument packte Hermann Jamnik schon in der Kindheit. Als er von seinen Eltern seine erste Steirische Harmonika geschenkt bekam, tat er das, was ein geborener Tüftler tun muss: Er zerlegte sie kurzerhand in alle Einzelteile, weil er unbedingt verstehen wollte, wie das physikalische und mechanische Innenleben funktioniert. Der Weg zum eigenen Harmonikabau verlief jedoch über einige interessante Stationen: Die Wurzeln im Weinbau: Geboren als Sohn einer Landarbeiterfamilie in Sulztal an der Weinstraße, absolvierte er zunächst die Fachschule für Obst- und Weinbau in Silberberg und reiste für Praktika durch Deutschland und die Schweiz. Der Quereinstieg: Nach einer zweiten Ausbildung zum EDV-Operator bei der Metro in Wien und einer kaufmännischen Lehre zog es ihn 1977 schließlich dorthin, wo sein Herz schlug: zur renommierten Firma Strasser-Harmonikabau nach Graz. Die Geburtsstunde von JAMNIK: Mit EDV-Kenntnissen, kaufmännischem Wissen und der Erfahrung im Harmonikabau im Gepäck eröffnete er 1978 sein eigenes Musikhaus in Leibnitz. Die Übernahme von „Steirerland“ (1983): Als der Harmonikabaubetrieb „Steirerland“ in Sebersdorf in finanzielle Schwierigkeiten geriet, fackelte Jamnik nicht lange: Er übernahm den Betrieb, verlegte ihn in seine Heimat nach Sulztal im Herzen des südsteirischen Weinlandes und gründete die heute weltbekannte Marke JAMNIK.
Steirische Harmonika Alpenklang Unken GCFB Totter, gebraucht
Ein edles Stück alpenländischer Handwerkskunst aus dem Salzburger Land Dieses hervorragend erhaltene Exponat repräsentiert die traditionelle alpenländische Harmonikakultur in ihrer edelsten Form. Gefertigt in Österreich für das renommierte Musikhaus Herbst im geschichtsträchtigen Ort Unken (Salzburger Land), vereint die „Alpenklang“ klassische Bauweise mit einer prachtvollen Optik und einem warmen, kräftigen Klangbild. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Steirische Harmonika Modell/Marke: Alpenklang (Musik Herbst, Unken) Herkunftsland: Österreich Stimmung: G / C / F / B (Vierreiher) Knopfreihen: 4 Reihen Diskant: 46 Knöpfe, 3-chörig aufgebaut Bass: 15 Bässe Gehäuse: Hochwertiges Holzgehäuse mit feinen Intarsienarbeiten und Goldbeschlägen Abmessungen: Klassisches, handliches Gehäusemaß Optik und handwerkliche Details Schon beim ersten Anblick fasziniert dieses Instrument durch seine außergewöhnlich edle und detailreiche Gestaltung: Edelholz & Intarsien: Das Gehäuse besticht durch eine wunderschöne Maserung des Holzes, welche durch traditionelle, geometrische Holzmosaike (Intarsien) auf der Vorderseite kunstvoll unterbrochen wird. Gold-Optik & Samtrot: Die glänzenden Goldarmaturen, die goldenen Basstrichter und die vergoldeten Gehäuseecken harmonieren perfekt mit dem tiefen Rot des Balgs und dem dahintergelegten roten Filz der Bassöffnung. Prachtvolle Gravur: Auf der Vorderseite prangt eine detailreiche, messingfarbene Wappenplatte mit dem eingravierten Schriftzug der Traditionsmarke Alpenklang aus dem Hause Musik Herbst Unken. Klangcharakteristik: Kernig, weich und durchsetzungsstark Akustisch liefert die Alpenklang „Unken“ genau das, was Spieler an einer echten österreichischen Harmonika schätzen. Durch die 3-chörige Bauweise im Diskant entfaltet sich ein warmer, nicht zu aufdringlicher, aber dennoch wunderbar schwebender Tremolo-Klang. Die 15 Bässe sorgen – unterstützt durch die typischen Helikonbässe – für ein tiefes, kräftiges und rhythmisches Fundament, das sich hervorragend für die traditionelle Volksmusik, Polkas und Boarische eignet. Dank der klassischen Stimmung in G/C/F/B ist das Instrument zudem extrem vielseitig im Zusammenspiel mit anderen Musikanten einsetzbar. 📸 Hinweis zu den Innenaufnahmen (Bilder): Auf den Fotos des geöffneten Gehäuses sowie am Gehäuserand sind elektronische Kabelverbindungen und Steuerungselemente zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine nachträglich verbaute Totter-MIDI-Elektronik. In diesem rein akustischen Museums-Exponat wird ausschließlich das traditionelle, mechanische Instrument in seiner ursprünglichen Bauweise und Geschichte beschrieben; die Elektronik dient lediglich als nützliche Zusatzfunktion des abgebildeten Modells.
Steirische Harmonika Bayerland FBEsAs HDS, gebraucht
Bayerische Spielfreude gepaart mit erstklassiger italienischer Stimmzungen-Tradition Dieses Exponat aus dem Hause Bayerland ist ein Paradebeispiel für die gelungene Symbiose aus traditionellem alpenländischen Design und der weltberühmten Handwerkskunst italienischer Stimmplattenhersteller. Die Marke Bayerland steht seit jeher für robuste, klangstarke Instrumente, die sowohl optisch als auch akustisch im Festzelt wie auch in der gemütlichen Stube zu überzeugen wissen. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Steirische Harmonika (4-reihig) Hersteller: Bayerland Stimmung: F / B / Es / As (FBEsAs – eine besonders brillante, helle Stimmung) Diskant: 48 Knöpfe, 3-chörig aufgebaut (mit feinem Musette-Tremolo) Bass: 16 Bässe (inklusive kräftiger Helikonbässe) Stimmplatten: Artigiani Voci (hochwertige italienische Handarbeit) Gehäuse: Massivholz-Gehäuse in warmem Braunton mit traditionellen Zierborten Handwerkliche Besonderheiten im Fokus 1. Die Seele des Klangs: „Artigiani Voci“ Stimmplatten Ein Blick in das Innenleben dieser Harmonika offenbart die hohe Qualität der Tonerzeugung. Es wurden originale Stimmplatten von Artigiani Voci verbaut. Diese italienischen Spezialisten sind in der Akkordeonstadt Castelfidardo für ihre exzellente Stimmkunst bekannt: Die Ansprache: Die Zungen reagieren extrem feinfühlig selbst auf minimalen Balgdruck. Der Luftverbrauch: Durch die präzise Passgenauigkeit der Zungen in den Kanzellen ist der Luftverbrauch erfreulich gering. Das Klangbild: Sie verleihen dem Instrument in Kombination mit dem 3-chörigen Musette-Aufbau einen klaren, tragenden und angenehm schwebenden Ton. 2. Die Stimmung F/B/Es/As Während die Stimmungen G/C/F/B oder B/Es/As/Des sehr weit verbreitet sind, liefert die F/B/Es/As-Stimmung ein ganz eigenes akustisches Erlebnis. Sie klingt im Vergleich etwas höher, ungemein spritzig und brillant. Diese Stimmung ist besonders beliebt bei Musikanten, die gerne mit Bläsern (wie Trompeten oder Klarinetten) zusammenspielen, da sie sich im Satzgesang und im Zusammenspiel hervorragend durchsetzt. 3. Design und Optik Das edle Massivholz-Gehäuse in dunkler Holzoptik wird durch kunstvolle, bunt gemusterte Borten umrahmt. Ein absoluter Blickfang ist der Balg: Das markante, weiße Rautenmuster auf tiefrotem Grund verleiht der Harmonika eine dynamische und edle Präsenz auf der Bühne. Die verchromten Gehäuseecken und die glänzenden Bass-Trichter runden das stimmige Gesamtbild ab. 📸 Hinweis zu den Innenaufnahmen und Bedienelementen (Bilder): Auf den Detailaufnahmen des Gehäuses (Bass-Seite mit der Aufschrift HDSmusic) sowie im Inneren des Instruments sind Kabelbäume, Platinen und Sensoren zu sehen. Hierbei handelt es sich um ein integriertes HDS-MIDI-System. Für unser rein akustisch ausgerichtetes Museums-Exponat steht die traditionelle, handwerkliche Bauweise und die feine Mechanik im Vordergrund. Die MIDI-Elektronik ist als eine optionale, zeitgenössische Erweiterung zu verstehen, die auf den Fotos abgebildet ist.