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Akkordeon Weltmeister Monte 37 Helikon Museum
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Produktinformationen "Akkordeon Weltmeister Monte 37 Helikon Museum"
Die perfekte Brücke zwischen Akkordeon-Komfort und urigem Steirischen-Sound
Dieses Exponat ist ein absolutes Highlight für Liebhaber der alpenländischen und volkstümlichen Musik. Mit der Monte 37 Helikon hat die traditionsreiche Marke Weltmeister ein hochspezialisiertes Tastenakkordeon geschaffen, das den unverkennbaren, wuchtigen Bassklang einer Steirischen Harmonika auf das chromatische Piano-Akkordeon überträgt. In edler Nussbaum-Optik gehalten, vereint dieses Instrument erstklassige deutsche Wertarbeit mit feinsten italienischen Klangkomponenten zu einem Instrument mit purem alpenländischen Charakter.
Technische Daten & Ausstattung
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Instrument: Pianoakkordeon (Diatonisch-akustischer Spezialaufbau)
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Modell: Monte 37 Helikon
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Hersteller: Weltmeister (Klingenthal, Deutschland)
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Farbe / Gehäuse: Warmes Nussbaum-Massivholzdesign
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Diskant: 37 Tasten, 4-chörig aufgebaut (LMMM-Bestückung)
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Stimmplatten: Premium-Stimmplatten von Voci-Armoniche (Castelfidardo, Italien)
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Diskant-Register: 11
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Bässe: 96 Bässe (inklusive zuschaltbarer Helikonbässe)
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Besondere Merkmale: Echte Helikonbässe im Bass, echtes 3-chöriges Tremolo + tiefer 16'-Chor im Diskant
Besonderheiten des Modells „Monte 37“
1. Die italienische Seele: „Voci-Armoniche“ Stimmplatten
Das absolute Qualitätsmerkmal dieses spezifischen Exponats liegt im Verborgenen: Es wurden Stimmplatten der renommierten Manufaktur Voci-Armoniche aus der italienischen Akkordeon-Hochburg Castelfidardo verbaut. Diese Platten stehen für:
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Exzellentes Ansprechverhalten: Selbst bei feinstem Balgzug schwingen die Stimmzungen sofort und sauber an.
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Unglaubliche Dynamik: Sie erlauben ein extrem kontrolliertes Spiel vom zartesten Piano bis zum kraftvollen Forte, ohne dass der Ton abreißt oder verstimmt.
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Langlebigkeit und Stimmstabilität: Die präzise italienische Fertigung sorgt dafür, dass das Instrument auch bei intensiver Beanspruchung extrem stimmstabil bleibt.
2. Das dicke 3-chörige Tremolo & das tiefe 16'-Register (LMMM)
Die 4-chörige Diskantseite ist in einer klassischen LMMM-Konfiguration (Low-Middle-Middle-Middle) ausgelegt:
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Das zünftige 3-chörige Tremolo (MMM): Drei 8-Fuß-Chöre ($8'$) sind leicht gegeneinander verstimmt. Dadurch entsteht ein extrem fettes, nasses und durchdringendes Musette-Tremolo. Es verleiht Polkas, Walzern und Märschen die unverwechselbare, fröhliche Spritzigkeit und die nötige Durchsetzungskraft auf der Bühne.
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Die kraftvolle Tiefe (16' / L): Der zusätzliche tiefe 16-Fuß-Chor ($16'$) lässt sich für einen runden, voluminösen und getragenen Klang hinzuschalten. Er bildet das perfekte akustische Gegengewicht zu den schneidigen Tremolo-Stimmen.
3. Die Helikonbässe (Der „Steirische“ Sound)
Die herausragende Besonderheit dieses Akkordeons liegt auf der Bassseite. Weltmeister hat hier echte, extragroße Helikon-Stimmplatten verbaut. Auf Knopfdruck erzeugen diese tiefen Stimmzungen einen extrem kraftvollen, schwebenden und beinahe tubaähnlichen Basssound, wie man ihn sonst nur von der Steirischen Harmonika kennt. Dadurch lässt sich im Solo-Spiel ein Rhythmus-Fundament erzeugen, das im normalen Akkordeonbau seinesgleichen sucht.
4. Naturholz-Ästhetik in Nussbaum
Im Gegensatz zu klassischen, oft bunt foliierten Zelluloid-Modellen setzt die Monte-Serie auf zeitlose Eleganz. Das Gehäuse aus echtem Nussbaumholz strahlt eine urige Wärme aus, die perfekt zum traditionellen Charakter der volkstümlichen Musik passt.
Die Geschichte der Marke: Das Ende einer großen Ära
Dieses Modell dokumentiert heute das schmerzhafte Ende eines gigantischen Kapitels deutscher Musikgeschichte:
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Die Klingenthaler Tradition:
Weltmeister (zuletzt firmierend als Harmona Akkordeon GmbH) war der älteste Akkordeonhersteller der Welt. Seit 1852 wurden im sächsischen Klingenthal (Vogtland), dem historischen Zentrum des deutschen Musikwinkel-Handwerks, Instrumente in Serie gefertigt. Zu DDR-Zeiten wuchs der Betrieb zum gigantischen Kombinat heran, das zeitweise über 100.000 Akkordeons pro Jahr weltweit exportierte.
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Insolvenz und Schließung:
Nach jahrzehntelangem Überlebenskampf im veränderten Weltmarkt ereilte die Traditionsfirma schließlich das endgültige Aus: Weltmeister musste Insolvenz anmelden und die Produktion am geschichtsträchtigen Standort in Klingenthal einstellen. Damit verlor Deutschland einen seiner wichtigsten Pfeiler im traditionellen Instrumentenbau.
🛠️ Der Blick des Fachmanns: Ein gesuchtes Erbe auf dem Gebrauchtmarkt
Durch das endgültige Aus von Weltmeister hat sich die Marktsituation für Modelle wie die „Monte 37“ schlagartig verändert. Da keine neuen Instrumente mehr produziert werden, sind gut erhaltene Exemplare im Fachhandel und auf dem Privatmarkt extrem gesucht.
Die Begehrtheit: Die Kombination aus 96 Bässen (die noch gut tragbar und kompakt sind) und echten Helikonbässen macht die Monte 37 zu einer der gefragtesten „Volksmusik-Maschinen“ überhaupt. Sie ist der perfekte Kompromiss für Akkordeonisten, die den geliebten Steirischen-Sound spielen möchten, ohne die Griffweise der Knöpfe neu lernen zu müssen.
Wertstabilität: Durch die Schließung des Werks in Klingenthal und die Bestückung mit den exzellenten Voci-Armoniche-Stimmplatten ist dieses Instrument vom reinen Gebrauchsgegenstand zum begehrten Sammler- und Erbstück deutscher Handwerkskunst gereift, dessen Wert bei guter Pflege langfristig stabil bleiben wird.
| Bässe: | 96 Bässe |
|---|---|
| Chöre: | 4 Chöre |
| Diskant (Tasten/Knöpfe): | 37 Tasten |
| Diskant-Register: | 11 |
| Farbe: | braun, nussbaum |
| Gehäuse: | Holzgehäuse |
| Herstellungsland und -region: | Deutschland |
| Marke: | Weltmeister |
| Weitere Akk-Merkmale: | Helikon, Musette |
Seit 1852 fertigt der Hersteller in Klingenthal, Germany, mit Erfindergeist, handwerklichem Geschick und musikalischem Gehör wunderbare Akkordeons für jeden Interessierten, sei es der Einsteiger oder der versierte Amateurspieler.
Leider hatte die Firma Weltmeister Akkordeonmanufaktur Insolvenz angemeldet und ist aktuell nicht erreichbar. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird ist Ende 2024 noch nicht bekannt.
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Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.