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Produktinformationen "Akkordeon Hohner Golina II 41/120/V/12/7 Museum"
Hier präsentieren wir ein absolutes Meisterwerk der Instrumentenbaukunst und eine außergewöhnliche Rarität: die legendäre Hohner Golina II. Dieses hochklassige Konzertinstrument wurde für allerhöchste Ansprüche im Solisten- und Orchesterbereich konzipiert und vereint eine fulminante, 5-chörige Ausstattung im Diskant wie auch im Bass. Ausgestattet mit einem echten Cassotto (Winkelkanal für die Fußlagen $16'$ und $8'$) und handgearbeiteten Stimmplatten der höchsten Güteklasse (a Mano), besticht dieses Instrument durch eine unübertroffene Ansprache, enorme Dynamik und einen seidenweichen, edlen Klangcharakter.
Eigenschaften
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Piano-Tasten: 41 Tasten (Tonumfang: F bis A)
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Bässe: 120 Standardbässe
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Gattung: Chromatisch
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Chöre (Diskant): 5-chörig
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Cassotto-Chöre: 2 Chöre im Cassotto ($16'$ + $8'$)
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Diskant-Register: 12 + 1 Register (12 verschiedene Klangfarben plus Generalschalter)
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Chöre (Bass): 5-chörig im Standardbass
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Bass-Register: 7 Register
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Stimmplattenqualität: Handgearbeitet (a Mano) für direkte Ansprache und exzellente Stimmstabilität (als hochwertige Sonderbestückung)
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Gehäuse: Klassisch elegantes, schwarzes Hochglanz-Gehäuse
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Verdeckmechanik: Einzigartige, mechanisch steuerbare Jalousie (Sordino) zur stufenlosen Dämpfung des Diskantklangs
Das akustische Highlight: Die besondere Verdeck-Jalousie
Eine der faszinierendsten Besonderheiten der Hohner Golina II ist die im Verdeck integrierte Dämpfungskonstruktion. Neben den klassischen Klangregistern befindet sich eine mechanisch bedienbare Jalousie direkt unter dem reich verzierten Kühlergrill.
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Funktionsweise: Durch das Schließen dieser Klappen wird der Luftaustritt aus dem Diskantraum physikalisch eingegrenzt.
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Klangliche Wirkung: Im geöffneten Zustand klingt die Golina II strahlend, brillant und durchsetzungsstark. Schließt man die Jalousie, wird der Schall sanft gefiltert. Der Klang gewinnt an zusätzlicher Wärme, wirkt angenehm gedämpft, fast intim, und erinnert an den weichen Charakter historischer Orgeln. Diese Dämpfung arbeitet Hand in Hand mit dem eingebauten Cassotto und erlaubt dem Spieler eine extrem feinfühlige, akustische Raum-Anpassung.
Der spannende Hintergrund: Die "Golina" als italienischer Gola-Abstecher
Die Golina-Serie gehört zu den am heißesten diskutierten Modellen der Hohner-Geschichte. Optisch ist sie ein direkter, bewusster Abstecher von der legendären Hohner Gola – dem unbezahlbaren, in mühsamer Einzelhandarbeit im Trossinger Meisteratelier gefertigten „Maybach“ unter den Akkordeons. Hohner übernahm für die Golina nahezu eins zu eins das markante, luxuriös verchromte Gola-Verdeckdesign.
Der eigentliche Clou liegt jedoch in ihrer Herkunft: Während die echte Gola in Trossingen entstand, ließ Hohner die Golina-Modelle in den 1960er Jahren in Italien in Kooperation mit den renommiertesten dortigen Manufakturen (wie Bugari und Excelsior) fertigen.
Unter dem Gehäuse verbirgt sich daher im Grunde eine italienische Interpretation der Morino im edlen Gola-Gewand. Sie schließt die Lücke zwischen der kraftvollen Morino und der unerschwinglichen Gola. Sie bietet das Beste aus zwei Welten: das unverwechselbare, edle Erscheinungsbild und die klangliche Raffinesse der Gola-Ästhetik, kombiniert mit dem typisch warmen, samtigen Klangcharakter italienischer Spitzeninstrumente. Dieses seltene Exponat ist ein faszinierendes Zeugnis dieser deutsch-italienischen Symbiose auf absolutem Konzertniveau.
Eine Traditionsmarke für Akkordeon und Mundharmonika.
Seit 1857
Hauptsitz der Marke ist Trossingen/Baden-Württemberg
| Piano Tasten: | 41 |
| Anzahl Töne: | 41, F - A |
| Gattung: | chromatisch |
| Chöre: | 5 |
| Anzahl Register: | 12+1 |
| Klangfarben: | 12 |
| Chöre im Cassotto: | 2 |
| Füße im Cassotto: | 16’ + 8’ |
| Standardbässe: | 120 |
| Standardbass Chöre: | 5 |
| Standardbass Register: | 7 |
| Stimmplattenqualität: | a Mano |
| Gewicht: | kg |
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Neuheiten
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.